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Einleitung
Der bekannte Frankfurter Arzt Dr. Heinrich Hoffmann schrieb 1847 „Die
gar traurige Geschichte mit dem Feuerzeug“, in der Paulinchen gar
jämmerlich verbrannte, weil sie nicht auf das Verbot der Eltern
hörte, das Feuerzeug nicht zu benutzen.
In den letzten etwa 150 Jahren hat sich der Ansatz der Pädagogik
verändert: Heute lernen die Kinder nicht durch Verbote. Sie sollen
durch eigene Aktivitäten Wissen erwerben und Erfahrungen machen,
um diese zum Erschließen ihrer Umwelt zu nutzen. Um solche Aktivitäten
umzusetzen bedarf es Erwachsene die bereit sind sich hier einzubringen.
Wir alle sind gefordert Vorbild zu sein und das nicht nur beim überqueren
einer roten Ampel.
Gerade beim Umgang mit Feuer fehlt auch bei vielen
Erwachsen die Lebenserfahrung auf die zurückgegriffen werden kann.
So bietet die Feuerwehr nicht nur Brandschutzerziehung
für Kinder an sondern auch Unterweisungen
für Erwachsene.
In der Hoffnung, dass sich das Sankt Florian Prinzip* endlich beseitigen
lässt, wünschen wir allen beim Umgang mit Feuer das richtige
Händchen.
*Das Sankt-Florians-Prinzip bezeichnet die Verhaltensweise, Bedrohungen
nicht zu lösen, sondern auf andere zu schieben. Früher war
es üblich, die Hilfe des Hl. Florian anzurufen, der als Schutzpatron
für die Abwendung von Feuer und Dürre zuständig ist.
Die volkstümliche Verbreitung fand ein Spruch, der vermutlich
von einer ironisch gemeinten Votivtafel stammt und das Prinzip prägnant
erläutert: Heiliger Sankt Florian / Verschon mein Haus / Zünd
andre an.
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